Danke 💚

Voller Dankbarkeit fĂŒr WertschĂ€tzung... Und vermutlich der persönlichstes Post, den ich bisher verfasst habe...

Nach meiner Yin-Stunde am Mittwoch kamen zwei Teilnehmerinnen, die regelmĂ€ĂŸig ein wertvoller Teil dieser Stunden sind, auf mich zu und ĂŒberreichten mir ein Geschenk. Begleitet von so, so lieben Worten, bedankten sie sich, weil die Stunden ihnen, wie sie sagten, immer so gut tun. Sie lĂ€chelten mich voller Freude ganz warm an. Ich war so gerĂŒhrt und den FreudentrĂ€nen echt sehr, sehr nahe. So viel offenkundige WertschĂ€tzung ĂŒberwĂ€ltigt mich einfach und brachte mich zu diesem Beitrag đŸ„Č
Feedbacks jeder Art, ob ein gesprochenes Wort oder eine Handlung völlig egal, bestĂ€tigen mich in dem was ich tue und wie ich es tue und darin, dass ich es weiter tun möchte. Sie sind mein Treibstoff, mein Antrieb, meine Nahrung. Diesen Antrieb spĂŒrte ich schon von Anfang an, obwohl es fĂŒr mich nicht immer so klar und easy-peasy war. Ganz im Gegenteil. Zeitweise war es mit unheimlich viel Überwindung verbunden...

Als ich die erste Yoga-Ausbildung machte, war ich beruflich ziemlich unzufrieden. Ich habe bis dato nie in meinem Traumjob gearbeitet und das obwohl ich gute Jobs hatte. Ich habe keinen Sinn in dem gesehen, was ich beruflich tat. Bis zu dem Moment, wo ich Yoga als meine Berufung erkannte und zum Beruf machte

Ich wollte mir mit der Ausbildung selbst etwas Gutes tun und dachte damals nicht annĂ€hernd darĂŒber nach, was Yoga-Stunden geben genau hieß, was es mit sich bringen und bedeuten wĂŒrde. Niemals zuvor konnte ich mir vorstellen, vor Menschen zu treten, vor ihnen zu sprechen, geschweige denn etwas zu prĂ€sentieren. Wenn man das von mir verlangte, habe ich mich stets mit HĂ€nden und FĂŒĂŸen gewehrt und erwĂ€gte sogar die KĂŒndigung, sollte man mich dazu "zwingen". Irgendwie blauĂ€ugig kam ich damals so gar nicht auf die Idee, dass Yoga-Stunden geben, ja auch etwas zu prĂ€sentieren bedeutet. Und dann auf einmal, bereits wĂ€hrend meiner Ausbildung, saß ich völlig naiv und gefĂŒhlt unbewusst vor meiner ersten kleinen Gruppe. In diesem Moment wurde mir sehr deutlich klar, was es verdammt noch mal bedeutet. Geduscht mit dem eisigsten Wasser der Welt... đŸ„¶đŸ˜‚

Alles Mögliche verunsicherte mich und brachte mich ins Schwanken. Ich war auf einmal voller Ängste und Selbstzweifeln und empfand diese manches Mal so stark, dass ich ab und an sogar hinschmeißen wollte. Diese Angst, dass jemand schreiend raus rennt oder offen ausspricht, dass meine Stunden kacke, kein Yoga sind. Das nicht reicht, was ich gebe
 NatĂŒrlich weiß ich auch, dass es immer wen geben wird, dem nicht gefĂ€llt, was ich tue, dem ich nicht gefalle. Und eigentlich ist mir das auch sch***-egal. Ich will ja auch gar nicht jedem gefallen. Dachte ich zumindestens... Eigentlich... đŸ€Šâ€â™€ïž
Und dann gab und gibt es auch diese Situationen in denen offen klar ist, dass es nicht passt. In Zeiten von Corona und reinem, teilweise sehr anonymen Online-Yoga, wo Kameras abgeschaltet, Zoom-Calls verlassen wurden und mein Gedankenkarussell stets die Wahl hatte zwischen tausend anderen GrĂŒnden und persönlichem Missfallen. NatĂŒrlich wĂ€hlte es stets das persönliche Missfallen. Andere GrĂŒnde gab es in meinem Kopfuniversum nicht. Völlig unmöglich, ausgeschlossen. Defintiv lag es immer an mir, an meiner Stimme, meiner Art des Yoga. Zu schnell, zu langsam, zu langweilig, zu wenig flow, zu esoterisch, zu viel Dies, zu wenig Das. Das war ein zehrender innerer Krieg
 đŸ€Ż Aber ich habe ihn gewonnen! đŸ’Ș

Denn bei all dem ĂŒberwiegen die Menschen, die wertschĂ€tzen, was ich tue, doch so viel mehr. Die, die mich auf iregendeine Art in dem untersĂŒtzen, was ich tue. Die, die bis zum Ende einer Stunde bleiben. Die, die wiederkommen und die, die mich fĂŒr eine gewisse Zeit regelmĂ€ĂŸig begleitet haben. Die, die mich teilhaben lassen an ihren Erfahrungen und mir Feedback geben. Die, die mir neue Möglichkeiten und Kooperationen bieten. Diese Menschen, dieses Feedback, welches von Anfang an da war, dieser RĂŒckhalt, diese WertschĂ€tzung und Anerkennung, war der NĂ€hrboden, der mich hat weiter machen und wachsen lassen. Das sind die GrĂŒnde, warum ich immer noch als Lehrende auf der Matte stehe, weiß warum ich tue was ich tue und dass ich es weiterhin machen werde, um mehr Yoga und Entspannung in diese Welt zu bringen. Um einen Raum zu kreieren, durch den man sich selbst wieder nĂ€her kommen und in Verbindung treten kann. Einen Raum, in dem die Gedanken an Macht verlieren, man sein kann, wer und wie man wirklich ist und sich diese Gelassenheit irgendwann auch von der Matte ins Leben ĂŒbertrĂ€gt. 😌

Auch ich habe es mittlerweile geschafft, diese Gelassenheit von der Matte in mein Leben zu ĂŒbertragen und spĂŒre eine enorme Erleichterung in mir. Ängste und Selbstzweifel sind deutlich weniger geworden. Ich bin voller Freude, wenn ich die Gesichter der Teilnehmenden sehe und freue mich auf jede meiner Stunden. Ich gehe ganz anders auf neue Menschen zu und kann besser damit umgehen, wenn es eben auch mal nicht passt.

Ich bin fĂŒr jede/n von euch, der/die mich von Anfang auf die ein oder andere Art begleitet hat, der/die dazu gekommen oder eine Teilstrecke meines bisherigen Yoga-Weges mit mir gegangen ist, unendlich dankbar. Eure imaginĂ€ren HĂ€nde, die mich gehalten und mir den RĂŒcken ĂŒber die letzten Jahre gestĂ€rkt haben, diese WertschĂ€tzung hat mich dran bleiben lassen, hat mir geholfen mit meinen Ängsten und Zweifeln umgehen zu können und gibt mir einen unfassbar schönen Sinn, in dem was ich tue.
Danke, dass ihr da seid! Danke, dass ihr Yoga wertschĂ€tzt! Und Danke fĂŒrs Lesen dieses sehr persönlichen Posts. Danke, eure Andrea 💚🕉

Jede von heute bis 31.12.2022 gekaufte 4er-Karte fĂŒr meine Donnerstagsstunden erhĂ€lt einen Extra-Credit fĂŒr eine kostenlose Teilnahme...

Schön, dass dich dein Yoga-Weg auf meine Seite gefĂŒhrt hat. Wie darf ich dich ein StĂŒck begleiten? Schreib' mir gern eine E-Mail oder folge mir auf Instagram oder Facebook.
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Dankbarkeit, ein sehr persönlicher Post
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